Anemoia

Dr. Susan Mertens, von ihren Kollegen ,Dr. Antiekorix’ genannt, sass an ihrem Schreibtisch und schrieb konzertiert auf, als es an der Tür klopfte. Die Forscherin drückte einen Knopf und eine feminine Stimme kam von einem Lautsprecher: „Herein.
Der Bitte kam der Nachwuchsforscher Dr. Ijzer nach, der etwas verwirrt war von der kalten Begrüssung.
„Guten Tag, Dr. Mertens, ich bin gerade bei Garnison-NL4 angekommen. Ich sollte und wollte mich bei Ihnen zu erst melden.“
Dr. Mertens drückte diesmal einen Reihe von Knopf und wieder kam eine Stimme aus dem Lautsprecher auf dem Schreibtisch: „Gut, fangen wir an. Welche Referenzen haben Sie?
Dr. Ijzer war von der ausgewöhnlichen Art des Bewerbungsgesprächs verwirrt, spielte aber mit.
„Ich hatte einige Erfahrung bei der Erforschung von der Auswirkung von anomalen Objekten mit Sicher und Euclid Klasse. Ich assistierte Dr. Saduw, die ich in meiner Bewerbung als Empfehlung erwähnte.“
Ich habe ihre Bewerbung gelesen. Dr. Saduw bezeichnet Sie als …“, Dr. Mertens unterbrach ihre Arbeit um offenbar nach etwas zu suchen, sie grummelte dabei etwas vor sich hin. Sie schoss hoch und ein mitteldick Mappe klatsche auf dem Tisch. Immer noch mit ernster Mine richtete sie sich die kleine Brille mit dem dicken Gestell. Mehr die Dokumente rüberwerfend als blätternd ging sie die Akte durch. 'Vorwurfsvoll erstach' sich das entdecket Zitat und fing an ganz hektisch zu tippen. Mit eine Stoss spuckte ihr Computer: „überaus übereifrig und wissbegierig“ aus. Dr. Mertens klatschte die Mappe zu, die dann für den Rest des Gesprächs auf dem Tisch verweilte, und rieb sich seufzend die Augen.
Dr. Ijzer fühlte sich schon seit längerem unwohl.
Die exzentrische Art der ihm Höhergestellten war zwar weit über Garnison-NL4 bekannt, doch niemand wusste wie weit, dass einfach nur Tratsch war. Besonders, wenn 'Dr. Antiekorix' so selten ihr Büro verlies. Der Spitzname spielte auf einen durch eine Anomalie verursachten Sprachfehler an, der ihr als Linguistin zwar zu gute kam, aber die Kommunikation erschwerte. Dr. Mertens war ein stolze Frau, was erklärte, warum sie die elektronischen Stimmen nutze.